Bildreihen

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Die BILDERREIHEN, in denen sich häufig mein Zeichnen und Malen ordnet, sind in der Regel durch ein einheitliches Format und Trägermaterial (Papier oder Nessel) in Serien von 6, 12, 18, 24v, 60 bis 200 Arbeiten bestimmt. In den Bilderreihen scheint das einzelne Bild austauschbar. Es könnte anders sein, das eine Bild ist eine Variante des anderen, manches wirkt provisorisch oder unfertig. Jedes Bild ist lediglich eine Möglichkeit: einerseits singulär, andererseits als einzelnes wiederum gar nicht so bedeutsam. Es gibt ein Wissen, aber kein sicheres, nur vorläufiges. 
Reihen abzuschließen ist immer eine fast sonderbar anmutende Beschwörung der Vollendung einer Arbeit. Wenn Dinge vorläufig, nie endgültig sind, vollkommen anders sein könnten und einem permanenten Diskurs und Prozess unterliegen, dann mündet das Bemühen um einen Abschluss zu guter Letzt im Mühen um neues Material, dem Beginn einer neuen Reihe.